Nun haben wir genug gelernt, um aus unserer sayHi()-Funktion ein sinnvolleres Beispiel zu machen. Die Funktion soll künftig nicht nur Joachim begrüßen, sondern jeden, den wir wollen. Dafür müssen wir der Funktion einen String (die Zeichenkette, die den Namen enthält) übergeben. Aber wie machen wir das?

Nun, das ist unsere alte Funktion:

function sayHi()
  print("Hallo Joachim")
end

Wenn wir einer Funktion einen Wert übergeben möchten, müssen wir sogenannte Parameter festlegen. Sodass der Lua-Interpreter weiß, wie viele Werte diese Funktion annehmen soll. Außerdem müssen wir diesem Wert einen Namen geben, damit wir darauf zugreifen können.

Es funktioniert genauso wie mit Variablen. Zwischen den Klammern der Funktion befindet sich die Parameterliste. Ohne Parameterliste, können wir auch keine Werte übergeben. Deshalb fügen wir einen Parameter ein und lassen ihn uns anzeigen:

function sayHi(name)
  print(name)
end

sayHi("Joachim")

Wenn du dieses Skript nun ausführst, erscheint der String in der Konsole, den du in der sayHi()-Funktion angegeben hast. Aber wir wollen den Kollegen ja begrüßen. Deswegen ist noch eine kleine Änderung notwendig:

print("Hallo " .. name)

Innerhalb der print()-Funktion setzen wir zwei Strings zusammen. Einmal Hallo und mit den beiden Punkten .. wird die Variable name an das Hallo angehangen.

function sayHi(name)
  print("Hallo " .. name)
end

sayHi("Joachim")
sayHi("Tom")
sayHi("Maria")

So würden nun alle ganz individuell begrüßt werden.
Du kannst statt der Punkte ('..') auch ein Komma nutzen. So werden die einzelnen Teile mit gleichmäßigem Abstand angezeigt.


In diesem Bild siehst du auch, wie du die Funktion um einen weiteren Parameter erweitern kannst. Mehrere Parameter werden einfach durch ein Komma getrennt.

Tags: Grundlagen Tutorial

Letzte Bearbeitung:27.02.21 13:03 Uhr

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